
Die drei Phasen wurden um eine Beratungsphase ergänzt
Vom breiten Erfahrungsaustausch bis zur Entscheidung der Synode
Die EKHN führt das Projekt „Pespektive 2025“ zunächst in drei Phasen durch, die von einer Beobachter-Gruppe begleitet werden:

Visionen online veröffentlichen
Zu Beginn können Interessierte unterschiedliche Sichtweisen über die Zukunft der Kirche äußern, um verschiedene Denkmöglichkeiten sichtbar zu machen. So kann jeder Mensch, der im Hessen-Nassauischen Kirchengebiet zu Hause ist, im Internet seine Vorstellungen veröffentlichen.
Veranstaltungen in den Propsteien
Weiterhin werden zu Veranstaltungen, von denen jeweils eine in den sechs Propsteien der EKHN (Kirchenregionen) stattfinden, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen. Daran beteiligen sich auch Kirchenmitglieder, die dafür ausgelost wurden. Weiterhin arbeiten kirchliche Mitarbeitende sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Bildung, Gesundheit und Soziales, Sozialwissenschaften, Lebensstil- und Milieuforschung mit.
Konzeptionell sind fünf Elemente vorgesehen: eine Diskussionseröffnung durch ein Expertenpodium, ein strukturiertes Diskussionsangebot an alle Anwesenden, ein offenes Diskussionsangebot im Sinne einer „Open-Space“-Veranstaltung, eine kurze Ergebnisdarstellung und ein geselliger Ausklang.
Aus den Diskussionen dieser Veranstaltungen wird die „Beobachter-Gruppe“ Annahmen und Arbeitshypothesen zu „Grundmustern“ zusammenfügen, die dann für die zweite Phase als Ausgangsmaterial für die Szenarienentwicklung zur Verfügung stehen. Mit Grundmustern sind Aufgaben- und Leistungsbündel gemeint, die unterscheidbaren Schwerpunkten (Prioritäten) entsprechen. Es werden auch erste zu erwartende bzw. erforderliche Veränderungskonsequenzen festgehalten.

| Zwischenergebnisse der Phase 2 | |
12. März 2007 24. November 2006 |
Die Ergebnisse der ersten Phase stehen drei „Strategische-Szenarien-Gruppen“ zur Verfügung, die von internen und externen Beratern unterstützt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Szenarien-Gruppen erhalten außerdem Feedback und Informationen zu den Diskussionen der ersten Phase von der Beobachter-Gruppe. Die Teilnehmenden sollen Antworten zu den Fragen bieten, die sich die EKHN zukünftig stellen muss und will. Jede Gruppe erarbeitet getrennt dazu ein Zukunftsszenario und hält fest, auf welchen Wegen diese Vision erreicht werden kann. Die drei Szenarien entsprechen drei Entwürfen für die in der dritten Phase geplante Erarbeitung der Synodalvorlage.

| Ergebnisse der Phase 3 | |
Szenariopapiere und Empfehlung der Kirchenleitung (PDF, 0,5 MB) |
Eine Arbeitsgruppe wird die Erkenntnisse aus der ersten und zweiten Phase aufgreifen und eine Vorlage erarbeiten. Darin werden zwei oder drei alternative Zukunftsentwürfe konkretisiert und die damit verbundenen Prioritäten und Posterioritäten aufgezeigt. Außerdem wird der Text ein Votum der Kirchenleitung zugunsten eines Szenarios enthalten und der Synode damit eine qualifizierte inhaltliche Diskussion und Entscheidungsfindung erlauben.
| Info | |
Ausschüsse, in denen die Richtungsbeschlüsse weiterbearbeitet werden (PDF, 13 KB) |
Neu: Beratungs-Phase
Mai bis November 2007
Damit die EKHN sich auf die Zukunft vorbereitet, hat die Kirchenleitung Perspektiven für die EKHN der Synode im April 2007 in ihrem Strategiepapier präsentiert. Die Synode nahm das Papier als Grundlage für die weitere Arbeit an und beauftragte ihre synodalen Ausschüsse sowie die Kirchenleitung, die Einzelheiten in den nächsten Monaten weiter zu beraten. Im November 2007 sollen erste konkrete Beschlussvorschläge der Herbstsynode vorliegen. Bis dahin besteht für jeden die Möglichkeit, Anregungen, Konkretisierungen und Kritik zum Strategiepapier der Kirchenleitung zu veröffentlichen.
Eigene Anmerkungen veröffentlichen
Synodenbeschluss zu „Perspektive 2025“ vom 24. November 2007 (PDF, 32 KB)