Begrüßung durch Cordelia Kopsch, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN Vergrößerung  
Die Teilnehmenden am Projekt "Perspektive 2025" im Bibelhaus Vergrößerung  
Selbst gemaltes Papyrus-Initial von Lieselotte Wendl Vergrößerung  
Im Nomadenzelt Vergrößerung  
Beim Getreide mahlen Vergrößerung  
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Pfarrer Ulf Häbel an der Druckerpresse Vergrößerung  
In der Goldschmiedewerkstatt: Cordelia Kopsch (links) und Annette Gümbel (rechts) Vergrößerung  
OKRin Pfrin. Dr. Hanna Zapp Vergrößerung  
Der Mann von heute, Frauenarbeit zu biblischer Zeit Vergrößerung  
Wasserholen war zu biblischen Zeiten harte Arbeit Vergrößerung  
Im Genezareth-Schiff Vergrößerung  
Beim Segel hissen Vergrößerung  
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20. März 2007

Zukunftsgruppe tauchte in die christliche Vergangenheit ein

Im Perspektiv-Papier sind Impulse aus vielfältigen Richtungen miteinbezogen


Dank an die Beteiligten

„Die Perspektiv-Gruppe hat seriöse und gut begründete Richtungsentscheidungen für unsere Kirche vorbereitet“, versicherte Cordelia Kopsch, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, am Rande eines Treffens mit allen Beteiligten des Projektes „Perspektive 2025“. Um sich bei den aktiven Teilnehmenden des Projektes zu bedanken, hatte sie am 20. März 2007 in das Bibelhaus am Museumsufer in Frankfurt am Main eingeladen. Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Bildung, Gesundheit und Soziales, Sozialwissenschaften, Lebensstil- und Milieuforschung, aber auch kirchliche Mitarbeitende hatten sich seit Mai 2006 Gedanken um eine zukunftssichere Kirche gemacht.


Bandbreite der Diskussion um die Zukunft berücksichtigt

Cordelia Kopsch und ihr Team haben viel geleistet in den vergangenen Monaten: In die Vorlage, die der Synode im April 2007 präsentiert wird, wurden die Ergebnisse aus den Propsteiveranstaltungen, Beiträge im Internet, Berichte der Szenariogruppen, Ergebnisse der Evaluation der Dekanatsstrukturreform und Impulse aus dem Zukunftspapier der EKD „Kirche der Freiheit“ sowie dem Zukunftskongress in Wittenberg eingearbeitet.

Ergebnisse

Wichtige Weichenstellungen sind zum Beispiel, dass künftig unterschiedliche Regionen auch unterschiedlich gestaltet und ausgestattet werden können. So sollen die Dekanate weiterhin gestärkt werden, die Leitungs- und Verwaltungsstrukturen klarer aufgebaut werden. Insgesamt soll das Profil der Evangelischen Kirche deutlicher werden. mehr


Zukunftsgruppe erlebt christliche Tradition

Ganz praktisch erlebte die Gruppe die Wurzeln ihres Glaubens und der Kirche im Bibelhaus, nachdem sie sich seit Monaten primär gedanklich mit den Fragen der Zukunft auseinander gesetzt hatte. Wie die Menschen aus biblischer Zeit schleppten sie Wasserkrüge aus Ton und mahlten Getreide in einem Nomadenzelt. Früheste, handschriftlich auf Papyrus festgehaltene Bibeltexte lagen in der Ausstellung „Alles Echt“ direkt vor ihren Augen. Bemerkenswert: Obwohl der älteste Text, der im 250 n. Chr. entstanden ist, erst 1930 gefunden wurde und Luther daher nicht bekannt war, ist in der Lutherbibel nachvollziehbar, dass Luther bei seiner Übersetzung praktisch von der gleichen Textgrundlage ausging. Über Jahrhunderte hinweg hatten sich also die Mönche getreu beim Abschreiben an die ursprüngliche Vorlage gehalten.

Dieser Blick auf die authentische und sorgfältige Bewahrung der biblischen Texte über Jahrtausende ist ermutigend und stärkend auch, wenn wir den Blick in die Zukunft richten.

Links:
Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt
Papyrusausstellung "Alles Echt" im Bibelhaus

 

 

RD/CK