24. Januar 2007
EKHN bei EKD-Zukunftskongress stark vertreten
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| Quelle: EKD Zukunftspapier „Kirche der Freiheit“ |
In der Lutherstadt Wittenberg findet ab ab dem 25.1.2007 der „Zukunftskongress der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) statt. 280 geladene Kirchenvertreter wollen das nicht unumstrittene Kirchenpapier „Kirche der Freiheit“ beraten. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist mit 15 Teilnehmenden stark vertreten. Neben dem Kirchenpräsidenten Professor Dr. Peter Steinacker und dessen Stellvertreterin Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch nehmen die nassauischen Pröpste Dr. Sigurd Rink (Wiesbaden), Michael Karg (Herborn) sowie die Dekane Jens Böhm (Mainz) und Dr. Volker Jung (Oberhessen) teil. Das Mitglied des Rates der EKD, die Bankdirektorin Marlehn Thieme (Bad Soden), wird die Tagung moderierend begleiten und hat diese gemeinsam mit Propst Rink intern mit vorbereitet. Der Präses der Synode der EKHN, Professor Dr. Karl Heinrich Schäfer, ist einer der 12 Forumsleiter. Das von ihm moderierte Forum 3 soll die geistlichen Zentren und Kirchen als Begegnungsorte der Protestanten qualitativ stärken. Mit Spannung wird bei der Zusammenkunft die Grundsatzrede „Evangelisch im 21. Jahrhundert“ des Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, erwartet. Sie soll das Profil und die Leitperspektiven der evangelischen Kirche bis zum Jahr 2030 vorstellen. In zwölf Foren soll dann bis Samstag (27.1.) der Reformprozess mit neuen Ideen und konkreten Handlungszielen beschrieben werden.
Zur Information: Die EKD vertritt 23 evangelische Landeskirchen in Deutschland. Mit dem Zukunftspapier „Kirche der Freiheit“ haben die Protestanten einen Impuls für eine Kirche gesetzt, die trotz demographischer und finanzieller Einschnitte gegen den Trend wachsen will. Die EKHN hat wie mehrere andere Landeskirchen ihre eigenen Zukunftsvisionen in einem Papier „Perspektive 2025“ zusammengefasst.
zum Zukunftskongress
Zukunftspapier „Kirche der Freiheit“ (PDF)
Dr. R. Töpelmann