17. Juli 2006

Propsteiveranstaltung Oberhessen zum Thema "Gesundheit und Soziales"

Statements und Diskussionspunkte

Plenum Vergrößerung  
Propst Eibach Vergrößerung  
Talkrunde Vergrößerung  
vor dem Flipchart Vergrößerung  
Gespräch Vergrößerung  
Gesprächsrunde Vergrößerung  
Gespräch mit Sigrid Berhard-Müller Vergrößerung  
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Aus der Einleitung durch Propst Eibach:

  • Die Prioritäten der Kirche lassen sich aus der Bibel ableiten: „Was Ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25,40). Ziel der Kirche muss es sein,in die Gemeinschaft mit Gott zu führen.

Aus den Statements der externen Experten über die Entwicklung der EKHN bis zum Jahr 2025:

Beate Klinski-Krause vom Forum Altenpflege in Hessen:
Die zentrale Frage der Zukunft wird sein, wie in der Gesellschaft die unterschiedlichen Kulturen miteinander verbunden werden. Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden sollten sich ehrenamtlich in Altersheimen engagieren.

Prof. Dr. K.H. Muhrer, Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses Gießen:
Die kirchlichen Krankenhäuser befinden sich auf einem Markt, in dem ein marktwirtschaftlicher Verdrängungswettbewerb stattfindet. Diakonische und Evangelische Krankhäuser müssen sich zusammenschließen. Außerdem muss das „evangelische“ an diesen Krankenhäusern herausgearbeitet werden. Sie müssen sich von profitorientierten Klinikketten abheben.

Kordula Schulz-Asche, Vorsitzende der Grünen in Hessen:
Nur „Dienstleister“ zu sein, ist für Kirche zu wenig. Sie sollte sich in Kinder- und Jugendarbeit engagieren.

Aus der Diskussion um Kirche im Jahr 2025:

  • Diakonie ist Aufgabe von Kirche
  • Kirche ist Sprachrohr für die, die keine Stimme haben
  • Kirche soll glaubwürdig sein in der diskursiven Suchbewegung. Am wichtigsten ist glaubwürdiges Tun.
  • Die Mitgliedschaftsstrukturen müssen sich ändern
  • Wir brauchen mehr Zeit, die geschaffenen Strukturen auszugestalten
  • Wir brauchen einen neuen Gemeindebegriff
  • Verbesserung der Jugendarbeit
  • Qualifizierung der Ehrenamtlichen, aber es kann nicht sein, dass Ehrenamtliche das machen sollen, was hauptamtliche nicht mehr machen wollen
  • Kirchenarbeit ist Beziehungsarbeit
  • Kirche als Ort des Wiederanknüpfens bietet Strukturen der Beheimatung

Verantwortlich: Pfarrer Dietmar Burkhardt