05. Juli 2006

Propsteiveranstaltung Rhein-Main zum Thema "Kunst-Kultur-Bildung"

Statements und Diskussionspunkte

Diskussion in Kleingruppen Vergrößerung  
Talk Vergrößerung  
Wortmeldung Vergrößerung  
Der kleinste Teilnehmer Vergrößerung  
am Flipchart Vergrößerung  
Kleingruppe Vergrößerung  
Kleingruppe Vergrößerung  
Plenum Vergrößerung  

Aus der Einleitung durch den Kirchenpräsidenten der EKHN, Dr. Peter Steinacker:
„Wir sind versucht, immer nur an das zu denken, was wir haben und dies dann in die Zukunft zu verlängern. So droht die Gefahr der ideologischen Verhärtung“.
„Der Relevanzverlust der Kirche ist auch die Chance, die Prioritäten neu zu setzen“.

Aus den Statements der externen Experten über die Entwicklung der EKHN bis zum Jahr 2025:

Eva Schwab, Malerin aus Frankfurt ( malt mit Obdachlosen in „Weser 5“):

Das Wichtigste ist Identitätsbildung („wer bist du und wer bin ich?“) und ein Netz bieten gegen Einsamkeit.
Das ruhige Anfangen hat größere Auswirkungen als der große Event.
„Bieten Sie Authentizität!“

Dr. Sybille Wüstemann, Pressesprecherin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt:

Es gibt Kulturverwandtschaften zwischen Kirche und Museen
Museen fragen heute: Wie können wir nachhaltig Kundenbindung schaffen?
Die Erfahrung zeigt, dass Events diesen Zweck nicht erfüllen. Deshalb tendieren die Museen dahin, die Museumspädagogik auszubauen und eine gezielte Besuchsentwicklung aufzubauen.
Aufgaben der Museen: Sammeln, bewahren, forschen, vermitteln. Was davon ist relevant für Kirche?
„Seien Sie nicht so kritisch mit sich selbst!“

 

Aus der Diskussion:

Kirche soll 2025

  • ... ermöglichen, Glauben zu erleben und zu entwickeln
  • ... eine Sprache sprechen, die die Menschen verstehen
  • ... da sein nicht nur für die Mitglieder
  • ... offene Räume bieten, die Kirchen öffnen
  • ... in Kitas investieren
  • ... Mitarbeitende in Kitas auch theologisch schulen
  • ... Kitas auch für unter Dreijährige öffnen
  • ... sich einmischen in gesellschaftliche Themen
  • ... sich in ihrer Arbeit auf die älteren Menschen ausrichten
  • ... für Gerechtigkeit eintreten
  • ... den interreligiösen Dialog an der Basis führen (in Gemeinden und mit Kindern)
  • ... weggehen von der Pro-Kopf-Rechnung (Kirchensteuern nicht nach Mitgliederzahl verteilen)


Wovon hat sich Kirche 2025 getrennt?

  • Von der Quantität hin zur Qualität
  • Von der Hälfte der Gottesdienstorte (ca. 600)
  • Von vielen Orgeln, 3 Propsteien, und einigen Profilstellen, differenziert nach Regionen

Pfarrer Dietmar Burkhardt

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