02. Juni 2006

Regionalkonferenz der „Perspektive 2025“ in Mainz zum Thema "Medien"

Meinungen zur Zukunft der EKHN wurden ausgetauscht

  Thesen zur Perspektive 2025
  Impulse von Pfarrerin Cordelia Kopsch, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten (PDF)

Am Freitag, dem 2. Juni, fand in Mainz die erste Regionalkonferenz der „Perspektive 2025“ statt. Im Erbacher Hof trafen sich durch das Los eingeladene Kirchenmitglieder und haupt-, neben und ehrenamtlich Mitarbeitende aus Rheinhessen zu einer ersten Konsultationsrunde im Rahmen des Prioritätenprozesses.

Eingeladen hatten die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, OKRin Cordelia Kopsch, sowie Dr. Klaus Schütz, Propst für Rheinhessen.

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Cordelia Kopsch stellte an den Anfang folgende Thesen:

  • Der Auftrag
    „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde.“
    Kirche in der Nähe der Menschen ist unser Leitbild.


  • Die Zukunft
    „Und Gott schuf den Menschen, dass er sie bebaue von der er genommen ist.“
    Der ethische Diskurs um die Würde des Menschen und die adäquaten Lebensumstände ist unser Part.


  • Der Weg
    „Aus der Zukunft zu handeln ist wichtiger als die Vergangenheit zu verlängern.“
    Eine menschenfreundliche und nachhaltige Entwicklung der unterschiedlichen Lebensräume braucht Kooperation.


  • Die Rahmenbedingungen 1
    „Wer die Wahl hat, hat die Qual“.
    Zunehmender Pluralismus und Individualismus.


  • Die Rahmenbedingungen 2
    Kirche ist nur eine Stimme im Chor ethischer Ansprüche und Einstellungen.
    Relevanzverlust der Kirche in der Öffentlichkeit.

Fragen:
Welche Aufgaben stellen sich zukünftig für die EKHN?
Was wird nötig, herausfordernd und besonders wichtig sein?

Die Aussenperspektive auf Kirche im Jahr 2025 brachten folgende Experten ein v.l.n.r.):
Dr. Uwe Rosenbaum, Landessendedirektor SWR, Mainz
Michaela Pilters, ZDF, Mainz
OKR Udo Hahn, EKD, Hannover
Dr. Daniel Meier, Theol. Fakultät der Uni Erlangen/Nürnberg


Einige der Meinungen zur Zukunft der EKHN aus der darauf folgenden Open-space- Runde:

  • Einen Kirchturm in jedem Ort (Ev. Und kath. Gemeinden nutzen gemeinsam eine...)


  • Selbstorganisiertes Gemeindeleben (Pfarrer für die Kernaufgaben freigestellt)

  • Vermittling von theologischen Inhalten, darum Geld für Kindertagesstätten, Schulen und die interkulturelle Arbeit.

  • Ev. Kindertagesstätten sind zu saekularisiert!

  • Es müssen PfarrerInnen für Kooperationsfähigkeit trainiert werden!

  • Kirche soll sich nicht aus der Fläche zurückziehen, auch nicht bei Mitgliederrückgang um 20 Prozent.

  • Kirche braucht vier Kernbereiche: Verkündigung, Seelsorge, Diakonie, Lehre.

  • So nicht: Die Gemeinde in meinem Dorf lassen.

  • Kirche hat Erziehungsauftrag für Ökologie.

  • Präsenz der Gemeinde in der Schule erwünscht.

  • Wir brauchen Konzepte, wie wir an Kinder als Zielgruppe herankommen.

  • Unser alltägliches Geschäft sollte bei beispielhaften Veranstaltungen deutlich werden.

  • Wir brauchen Orte der Andacht

  • Kirchenöffnung an Markttagen

Diese und alle anderen Beiträge werden gesammelt, dokumentiert, sortiert und bilden dann die Grundlage für die Phasen zwei und drei des Prioritätenprozesses.

Pfarrer Dietmar Burkhardt

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